Kernspintomographie

Was ist eine Magnetresonanztomografie-Untersuchung?

Die Magnetresonanztomografie ist ein modernes Verfahren in der diagnostischen Radiologie, welches ohne die Verwendung von Röntgenstrahlen zur Anfertigung von Schnittbildern und Gefäßdarstellungen benutzt wird. Durch die hohe Auflösung und den großen Gewebekontrast gelingt eine wesentlich bessere Darstellung anatomischer Strukturen im Vergleich mit allen anderen Verfahren.


Ihre Magnetresonanztomografie-Untersuchung

Sie werden gebeten, bequeme Kleidung ohne Metallknöpfe oder Reißverschlüsse zu tragen, da Metallgegenstände die Qualität der Aufnahmen beeinträchtigen. Vielleicht müssen Sie auch Ihre Kleidung gegen ein bequemes OP-Hemd eintauschen. Legen Sie Schmuck, Make-up, Prothesen und Kreditkarten ab. Falls Sie einen Herzschrittmacher (Untersuchung grundsätzlich nicht möglich), eine Metallplatte, einen Nagel oder sonstige Metallimplantate haben, falls Sie während des Militärdienstes verwundet wurden, Ihnen eine künstliche Herzklappe oder Aneurysma-Clips eingesetzt wurden, oder Sie in der Metallindustrie gearbeitet haben, sollten Sie den Arzt oder die Medizinisch technische Radiologieassistentin (MTRA) informieren. Wenn Metallteile im Körper dem Magnetfeld ausgesetzt werden, können diese Unbehagen auslösen oder zu Verletzungen führen. Denken Sie auch daran, Ihrem Arzt mitzuteilen, wenn Sie schwanger sind.


Vor der Untersuchung

Bei einigen MR-Untersuchungen müssen Kontrastmittel verwendet werden. Dieses ist ein flüssiges Mittel, das in die Venen bzw. das Blutsystem injiziert wird und das die bildliche Darstellung Ihrer Organe und/oder Blutgefäße erleichtert. Nach der Untersuchung wird das Mittel vom Körper über den Urin ausgeschieden. Hierzu brauchen wir den aktuellen Kreatininwert (Nierenwert) von Ihnen. Dieser Wert sollte nicht älter als 3 Monate sein. Sollten Sie keinen aktuellen Wert haben, gehen Sie bitte zu Ihrem Hausarzt und lassen dort vor der Untersuchung eine Blutabnahme durchführen und den Kreatininwert bestimmen. Bitte bringen Sie das Laborergebnis unbedingt zu Ihrer Untersuchung mit.

Für die spätere Befundung der Aufnahmen ist die Kenntnis der Voruntersuchungen wichtig, bringen Sie bitte Informationsmaterial wie Voraufnahmen oder Berichte von früheren diagnostischen Verfahren (z. B. CT-Aufnahmen, MRT-Aufnahmen, etc) oder auch Arztbriefe am Untersuchungstag mit.

Wir halten für Sie einen Fragebogen bereit, der vor der Untersuchung vom Patienten ausgefüllt werden muss. Es ist wichtig, dass Sie dieses Formular so genau wie möglich ausfüllen. Die Genauigkeit Ihrer Angaben ist sehr wichtig, da sich in Ihrem Körper möglicherweise Partikel befinden, die Sie von einer Untersuchung ausschließen, wie z.B. Implantate von früheren Operationen oder Metallsplitter, ein Herzschrittmacher etc..Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich jederzeit an uns wenden.

Eine MRT-Untersuchung erfordert keine großen Vorbereitungen. Falls Ihr Bauch oder Ihr Becken untersucht werden soll, ist es hilfreich, wenn Sie circa 4 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen oder trinken. Außerdem ist es ratsam vor der Untersuchung eine Toilette aufzusuchen, damit Sie während des Scans nicht die Notwendigkeit verspüren. Normalerweise können Sie alle Medikamente, die Ihnen vorher verschrieben wurden, weiter einnehmen. Falls Sie ein Familienmitglied oder einen Freund als Begleitung im Untersuchungsraum haben möchten, dürfen auch diese Personen keine Metallgegenstände bei sich tragen.

Das Wichtigste im Hinblick auf die Vorbereitungen zu einer MRT-Untersuchung ist, dass Sie sich keine unnötigen Sorgen machen. Das Verfahren dauert nicht lange, ist schmerzfrei und stellt eine hervorragende Diagnosemethode dar.


Der Untersuchungsablauf

Sie werden von einer MTRA auf der Patientenliege in die richtige Position gebracht. Eine MR-Empfangsspule, die verwendet wird, um Aufnahmen von Ihrem Körper zu machen, wird um den zu untersuchenden Körperteil positioniert, z. B. neben Ihrer Schulter oder Ihrem Knie. Anschließend werden Sie in das Magnetgehäuse geschoben. Der Patiententisch, auf dem Sie für die Dauer der Untersuchung liegen, wird langsam in den Aufnahmetunnel gleiten. Die MTRA verlässt den Untersuchungsraum, steht aber über eine Sprechanlage mit Ihnen in ständigem Kontakt. Entspannen Sie sich und bleiben Sie so ruhig wie möglich liegen. Zusätzlich haben Sie einen Notschalter in Reichweite, mit dem Sie die MTRA verständigen können, falls Sie sich nicht wohl fühlen. Die Untersuchungsdauer hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Jeder Einzelscan kann bis zu 10 Minuten dauern. Die Gesamtuntersuchung dauert zwischen 15 und 40 Minuten. In dieser Zeit werden in der Regel mehrere Dutzend Bilder aufgenommen. Während der Untersuchung werden Sie in bestimmten Abständen ein etwas lauteres Klopfgeräusch hören. In diesem Augenblick werden die Aufnahmen gemacht und Sie sollten sich nicht bewegen. In der Regel wird Ihnen die MTRA vor der Untersuchung spezielle Ohrstöpsel oder Kopfhörer geben, um die Geräusche zu dämpfen und die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Nach der Untersuchung dürfen Sie sich wieder ankleiden und im Warteraum Platz nehmen.

Der Radiologe wertet im Anschluss die gesamte Untersuchung aus und wird gerne mit Ihnen die Untersuchungsergebnisse besprechen. Die erstellten Aufnahmen erhalten Sie als Papierausdruck oder auf CD. Ein Befundbericht mit den Untersuchungsergenissen wird Ihrem behandelnden Arzt spätestens am Folgetag zugeleitet.

 

 

 

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